Ein rätselhafter Vorfall erschüttert die Ruhe in Nonthaburi, als ein thailändischer Mann, Thanaporn Wilaepana, die Polizei um Hilfe bat, nachdem er in seinem geliehenen Honda City erschreckende Entdeckungen machte. Bei einer Inspektion seines bronzefarbenen Fahrzeugs fand er nicht nur Blutspuren, sondern auch einen Militärausweis und ein verdecktes Kennzeichen. Das wirft Fragen auf, die nun die Behörden und die Öffentlichkeit beschäftigen. The Thaiger berichtet, dass Thanaporn, 29 Jahre alt, kürzlich sein Auto an eine 33-jährige Freundin verliehen hatte, die ihm nur wenige Tage zuvor Unbehagen bereitete.

Am 9. März bat die Frau ihn, sie an der Einfahrt zu Soi Samakkhi auf der Tiwanon-Straße abzuholen. Dort traf er sie mit zwei ihm unbekannten Männern. Gemeinsam fuhren sie in Richtung Prachachuen-Nonthaburi-Straße, wo die Frau Thanaporn aufforderte, für einen kurzen Moment anzuhalten, um ein Paar auf einem Motorrad zu treffen. Nachdem sie das Auto geliehen hatte, fuhr er mit einem der Männer weiter, während die Frau in seinem Auto blieb.

Ein schockierender Fund

Am nächsten Morgen, dem 10. März, erhielt Thanaporn einen Anruf von der Frau, die ihn bat, sein Auto vor einem Wohngebäude abzuholen. Als er ankam, traute er seinen Augen kaum: Das Fahrzeug war beschädigt und blutverschmiert. Während der ersten Inspektion stellten die Polizeibeamten fest, dass es Schäden an den vorderen und hinteren Stoßfängern gab und eine hintere Tür sich nicht öffnen ließ. Zudem fand man Blutspuren an mehreren Stellen des Autos, einschließlich der Fensterscheiben.

Das entdeckte Militärdokument gehörte einem Offizier der Royal Thai Army; jedoch wurde der Name des Soldaten nicht veröffentlicht. Die Polizei sammelte Blutproben aus dem Fahrzeug und plant, CCTV-Aufnahmen entlang der Prachachuen-Nonthaburi-Straße zu überprüfen. Diese Maßnahmen sollen Aufschluss über die Geschehnisse des Vorabends geben und die Quelle des Blutes identifizieren.

Ein besorgniserregender Trend

In einem weiteren Kontext zur Sicherheit hat Thailand eine alarmierende Verkehrstotenrate von 25,4 pro 100.000 Einwohner pro Jahr, wie Thailand Tip bestätigt. Jährlich sind fast 18.000 Verkehrstote zu verzeichnen, wobei über 80 % der betroffenen Personen Motorradfahrer sind. Die Hauptursachen für diese tragischen Zahlen sind das Nichttragen von Helmen, zu schnelles Fahren und Fahren unter Alkoholeinfluss.

Die thailändische Regierung hat in Reaktion auf diese alarmierenden Statistiken eine landesweite Verkehrssicherheitskampagne eingeführt, die mit dem Songkran-Fest vom 11. bis 18. April zusammenfällt. Hierbei werden Kontrollpunkte eingerichtet, um die Verkehrssicherheit während der feierlichen Tage zu erhöhen. Besonders der Konsum von Alkohol spielt eine große Rolle bei den Verkehrsunfällen, weshalb die Behörden diesen Faktor besonders im Blick haben.