In der vergangenen Woche hat Phuket erneut Schlagzeilen gemacht, denn die Polizei ist in zwei schwere Schusswaffenfälle verwickelt, die sowohl für lokale Bürger als auch für Tourist:innen von Bedeutung sind. Am 6. April wurde ein Mitarbeiter eines bekannten Einzelhandelsunternehmens in Rassada schwer verletzt, während in Patong ein 24-jähriger irakischer Staatsangehöriger am 7. Februar Opfer eines tödlichen Angriffs wurde. Beide Vorfälle werfen Fragen auf und verstärken die Sorgen um die Sicherheit auf der Insel.
Wie thairath.co.th berichtet, kam es in einem Lagerhaus in der Gemeinde Rassada zu einem gefährlichen Vorfall, bei dem der 40-jährige Herrn Wirat Nawadech von seinem 50-jährigen Kollegen Herrn Prakij Phanray mit einer Schusswaffe verletzt wurde. Ermittler haben herausgefunden, dass ein Streit zwischen den beiden Männern dem Vorfall vorausging. Herr Wirat erlitt zwei Schusswunden und wurde umgehend ins Krankenhaus Mission Phuket gebracht. Als die Polizei um 17:17 Uhr eintraf, war Herr Wirat bereits von einem Freund ins Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittlungen laufen, und die Polizei sucht nach dem flüchtigen Verdächtigen, der mit einem roten und schwarzen Honda Click 125i Motorrad davongefahren ist.
Der Fall in Patong
Währenddessen wurden die Sicherheitskräfte auch in Patong aktiv. Am 7. Februar 2026 wurde ein 24-jähriger irakischer Staatsangehöriger in der Nähe des Sea & N Hotels an der Siriraj Road erschossen. Der Farang berichtet, dass das Opfer mit einer Schussverletzung ins Patong Hospital eingeliefert wurde, wo er jedoch kurz darauf verstarb. Die Polizei hat einen ausländischen Tatverdächtigen identifiziert und eine Fahndung eingeleitet. Bei der Durchsuchung des Zimmers des Verdächtigen fanden die Ermittler Kleidung, eine Schusswaffe, einen Helm und ein Motorrad, die nun kriminaltechnisch untersucht werden. Aktuell werden Überwachungsvideos ausgewertet, um mehr über den Ablauf des Vorfalls zu erfahren.
Die Ermittler versuchen, Motive hinter dem Vorfall zu ergründen, während die Polizei von Phuket gemeinsam mit dem Polizeichef Sinlert Sukhum eine Lagebesprechung abhielt. Aufgrund dieser Vorfälle wird die Sicherheitslage auf der Insel von den Behörden kritisch beobachtet. Die Polizei ist besorgt über die jüngsten Gewalttaten und hat bereits Maßnahmen getroffen, um potenzielle weitere Vorfälle zu verhindern.
Beunruhigende Entwicklungen
Beide Vorfälle zeigen, dass die Insel nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch ein Ort ist, an dem es zu schwerwiegenden Delikten kommen kann. Es bleibt abzuwarten, wie die Behörden auf diese Herausforderungen reagieren und ob die Sicherheit für Einheimische und Tourist:innen erhöht werden kann. Die Polizei arbeitet unermüdlich daran, die Verdächtigen zu finden und die Hintergründe beider Taten aufzuklären. Bisher gibt es jedoch noch viele offene Fragen, die mit Spannung verfolgt werden.