Ein Familienurlaub in Phuket hat sich in einen schrecklichen Albtraum verwandelt. Am 12. April 2026, während des farbenfrohen Songkran-Festes, wurde der 38-jährige Weerasak Mudlee brutal angegriffen und liegt nun auf der Intensivstation. Der Vorfall ereignete sich, als Weerasak in der Nähe des Marine Plaza-Marktes in Patong unterwegs war und eine Gruppe ausländischer Nationals sein Auto mit Wasser bespritzte. Anstatt die Sache auf sich beruhen zu lassen, stoppte er sein Fahrzeug, um die Gruppe zur Rede zu stellen – ein Schritt, der fatale Folgen hatte.

Weerasak wurde bei dem Übergriff schwer verletzt und kämpft seither um sein Leben. Seine Frau hat bereits öffentlich ihre Frustration über den langsamen Fortschritt der polizeilichen Ermittlungen geäußert. Die Patong-Polizei bestätigte, dass eine formelle Beschwerde eingereicht wurde und sie intensiv daran arbeiten, die Verdächtigen zu identifizieren. Bis zum 19. April wurden jedoch noch keine Festnahmen vorgenommen, und die Identitäten der ausländischen Nationals sind unbekannt. Die Ermittler durchforsten die CCTV-Aufnahmen aus der Umgebung und befragen Zeugen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Ein besorgniserregender Trend

Die Gewalt, die während der Festivitäten in Thailand auftritt, scheint nicht nur auf Phuket beschränkt zu sein. Am 18. April 2026 wurde ein 35-jähriger kambodschanischer Mann, Mr. Nang, während des Na Kluea Songkran Wan Lai Festivals in Pattaya schwer verletzt, nachdem er erstochen wurde. Der Vorfall ereignete sich um 15:45 Uhr, und auch hier wurde die Polizei alarmiert, die mit dem Sawang Boriboon Thammasathan Rettungszentrum zusammenarbeitete. Mr. Nang erlitt eine schwere Wunde an der Hüfte und musste dringend ins Pattaya Bhattamakun Hospital gebracht werden. Er floh blutend zu Anwohnern, um Hilfe zu suchen, nachdem er von einer Gruppe von Myanmarern verfolgt und angegriffen worden war.

Die Gewalt am Na Kluea Festival hat die lokale Gemeinschaft schockiert, da solche Vorfälle zuvor nicht vorkamen. Zeugen berichteten, dass etwa zehn Karen Personen eine Gruppe von fünf bis sechs Kambodschanern verfolgten. CCTV-Aufnahmen dokumentierten den Vorfall, wobei zunächst nur Schläge und Schubsen zu sehen waren, bevor klar wurde, dass auch Waffen im Spiel waren. Die Polizei hat eine Aussage des verletzten Mannes aufgenommen und arbeitet daran, die Verantwortlichen zu identifizieren. Sicherheitsmaßnahmen während der Festivalzeiten könnten nun überprüft werden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Ein Blick in die dunkle Seite der Festlichkeiten

Die jüngsten Vorfälle werfen ein Schatten auf die Feierlichkeiten, die normalerweise für Freude und Frieden stehen. Bereits im November 2024 kam es nach dem Diwali-Festival in Pattaya zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, bei der mehrere Personen, darunter der Vorsitzende des Indischen Vereins Chonburi, schwer verletzt wurden. Überwachungskameras und Zeugenaussagen waren entscheidend für die Aufklärung dieser Vorfälle. Die Polizei kämpfte damals damit, die Hintergründe der Gewalt zu verstehen und die Angreifer zur Rechenschaft zu ziehen.

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Die aktuellen Ereignisse in Phuket und Pattaya verdeutlichen, dass das Feiern in Thailand nicht ohne Risiken ist. Während die Festlichkeiten für viele Touristen und Einheimische ein Grund zur Freude sind, könnte die jüngste Welle der Gewalt die nötigen Sicherheitsvorkehrungen in Frage stellen. Die Gemeinschaft beobachtet die Ermittlungen aufmerksam und hofft auf eine rasche Aufklärung.

Für weitere Informationen zu den Vorfällen lesen Sie die Berichte auf Chiang Rai Times, Thailand News und Der Farang.