Schiffsunglück vor Phuket: 290 Container mit Gefahrstoffen treiben im Meer!
Containerschiff sank in Phuket mit gefährlichen Stoffen an Bord. Behörden warnen Schiffsverkehr und rufen zur Vorsicht auf.

Schiffsunglück vor Phuket: 290 Container mit Gefahrstoffen treiben im Meer!
Ein schwerer Vorfall hat kürzlich die Gewässer rund um Phuket erschüttert. Am 7. Februar 2026 um 15:30 Uhr sank ein Containerschiff im Andamanensee, dessen Bruttotonnage bei 4.339 Tonnen lag. Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Koh Kaew Noi, Rawai, Phuket, und stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Schiffsverkehr dar. Der genaue Standort des Unglücks ist unter den Koordinaten 7° 42′ 42″ N, 98° 16′ 51.60″ E zu finden, wie spacebar.th berichtet.
Das Schiff, das seinen Ursprung in Malaysia hatte und auf dem Weg nach Bangladesch war, transportierte insgesamt 290 Container. Darunter befanden sich auch 14 Container mit gefährlichen Stoffen. Mit einem mulmigen Gefühl hat die Phuket Maritime Authority daher alle Schiffsführer eindringlich gebeten, das Unglücksgebiet zu meiden. Einige der Container trieben nach dem Untergang unkontrolliert auf dem Wasser, was zusätzliche Gefahren mit sich bringt.
Rettungsaktionen und Vorsichtsmaßnahmen
Glücklicherweise konnten alle 16 Besatzungsmitglieder, einschließlich des Kapitäns, sicher gerettet werden. Bei diesem Vorfall gab es zum Glück keine Verletzten oder schlimmere Folgen. Sofort nach dem Unglück mobilisierten die thailändische Marine und weitere Behörden ihre Einsatzkräfte. Aktuell sind Schiffe wie HTMS Hua Hin und HTMS Panyee vor Ort aktiv, um die Lage zu stabilisieren. Sie installieren Warnsignale auf den treibenden Containern und arbeiten daran, die Ölverschmutzungen zu beseitigen.
Die zuständigen Stellen haben deutlich gemacht, dass die Situation nach wie vor ernst ist. Schiffe, die in dieser Region verkehren möchten, sind angehalten, erhöhte Vorsicht walten zu lassen und den Unglücksort bis zur Klärung der Lage zu meiden. Die Phuket Maritime Authority warnt, dass das Risiko für alle Schiffsarten in der Nähe des Unglücks erhöht ist.
Das Unglück wirft auch Fragen zur Sicherheit im Schiffsverkehr in dieser sensiblen Region auf. Wie es scheint, ist das Bewusstsein für die Gefahren offenbar nicht immer vorhanden. Den Schiffsführern sollte klar sein, dass bei derart unglücklichen Vorfällen rasches Handeln und Vorsicht gefragt sind, um im Boot zu sitzen und ein gutes Händchen zu beweisen.
Für die maritime Gemeinschaft in Phuket bleibt die Lage angespannt, und die Behörden arbeiten unermüdlich daran, sowohl die Umwelt zu schützen als auch die Sicherheit auf den Gewässern zu gewährleisten. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können.