Japan investiert über 100 Milliarden Baht in Thailands Zukunft!

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Japan plant über 100 Milliarden Baht Investitionen in Thailand, besonders im Automobil- und Digitalsektor. Unternehmen zeigen optimistischen Ausblick.

Japan plant über 100 Milliarden Baht Investitionen in Thailand, besonders im Automobil- und Digitalsektor. Unternehmen zeigen optimistischen Ausblick.
Japan plant über 100 Milliarden Baht Investitionen in Thailand, besonders im Automobil- und Digitalsektor. Unternehmen zeigen optimistischen Ausblick.

Japan investiert über 100 Milliarden Baht in Thailands Zukunft!

In der thailändischen Wirtschaft tut sich etwas Spannendes: Japan kündigt an, über 100 Milliarden Baht in Thailand investieren zu wollen. Diese Investitionen, die hauptsächlich vom Automobilsektor angeführt werden, sollen auch die Bereiche Elektronik und digitale Geschäfte umfassen. Der Secretary-General der Board of Investment (BOI), Naruttham Teodsathirasak, traf sich am 2. Februar 2026 mit Ichiro Abe, dem Präsidenten von JETRO Bangkok, und Hiroyasu Sato, dem Präsidenten der Japanischen Handelskammer, um diese Pläne zu diskutieren. Dabei wurde auch eine Umfrage vorgestellt, die von über 520 japanischen Unternehmen in Thailand ausgefüllt wurde und Einblicke in deren wirtschaftliche Erwartungen gibt.

Das Ergebnis der Befragung zeigt, dass die Mehrheit der Befragten zuversichtlich ist: Viele japanische Unternehmen rechnen damit, dass die thailändische Wirtschaft in der ersten Hälfte von 2026 im Vergleich zu den letzten sechs Quartalen anziehen wird. Insbesondere eine Erholung in Produktion und Konsum wurde als treibender Faktor genannt. In welchem Bereich kann man besonders positive Entwicklungen erwarten? Vor allem im Automobil-, Elektronik-, Chemie-, Lebensmittel-, Handels- und Finanzsektor scheinen die Unternehmen optimistisch.

Investitionspläne und Herausforderungen

Erstaunliche 23% der befragten japanischen Firmen planen, ihre Investitionen in Thailand in diesem Jahr zu erhöhen, während 35% mit einem Anstieg der Exporte rechnen. Zudem ziehen 26% in Betracht, regionale Büros in Thailand zu eröffnen. Spannend ist auch, dass 44% der Unternehmen keinerlei wesentlichen Einfluss durch die US-Gegenseitigkeitszölle verspüren, während 26% diesbezüglich nachteilige Effekte melden. Wie gehen die Unternehmen damit um? 54% der Firmen gaben an, ihre Strategien anzupassen, um mit den Zollmaßnahmen umzugehen – das umfasst unter anderem Preisanpassungen und die Erschließung neuer Märkte. Interessanterweise berichteten 67% der Firmen, dass sie von der jüngsten Schließung der thailändisch-kambodschanischen Grenze nicht wesentlich betroffen seien, während 25% von logistischen und produktiven Herausforderungen betroffen sind. Um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken, weichen viele Unternehmen auf See- oder Landtransporte durch Laos und Vietnam aus.

Ein weiterer Aspekt sind die Vorschläge der japanischen Unternehmen zur Verbesserung des Investitionsklimas in Thailand. Sie fordern unter anderem Anreize für den inländischen Konsum, Lösungen für die Haushaltsverschuldung, eine Verbesserung der Rückerstattungsprozesse für Steuern und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Es scheint, dass die Forderungen auf fruchtbaren Boden fallen, denn die BOI hat bereits signalisiert, die Zusammenarbeit mit japanischen Investoren zu intensivieren, um die Qualität der Investitionen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit Thailands langfristig zu steigern.

Die Zukunft im Blick

Das Jahr 2025 war bereits ein voller Erfolg für die japanischen Investitionen in Thailand: Mit 311 Projekten im Wert von über 119 Milliarden Baht wurde ein Anstieg von 146% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Besonders im Automobilsektor, der mit 28,3 Milliarden Baht 57% zulegte, sowie im Bereich Elektronik und Haushaltsgeräte, der mit 24,3 Milliarden Baht und einem Anstieg von 121% ebenfalls stark im Kommen ist.

Ein weiterer spannender Trend zeigt sich im digitalen Sektor, wo die Investitionen von 42 Millionen Baht in 2024 auf über 7,6 Milliarden Baht in 2025 sprunghaft gestiegen sind, vor allem aufgrund größerer Datenzentrum-Projekte. Die vielen bemerkenswerten Investitionsprojekte, die auch Flugzeugteile, hochwertigen Stahl, Lebensmittel- und Getränkeherstellung sowie erneuerbare Energie umfassen, unterstreichen die Offenheit der japanischen Investoren gegenüber Thailands Möglichkeiten.

Obwohl globale Unsicherheiten bestehen, behalten japanische Investoren ihre Zuversicht und betrachten Thailand weiterhin als stabilen Standpunkt für langfristige Investitionen – was nicht zuletzt auch an der großen Anzahl von über 6.000 japanischen Firmen liegt, die bereits in Thailand tätig sind. Diese Entwicklungen sind vielversprechend und könnten in Zukunft noch weitere positive Impulse für die thailändische Wirtschaft bringen. Das Schöne daran? Es ist erst der Anfang!

Für weitere Informationen, lesen Sie die ausführlichen Berichte auf Thai Rath.