In Phuket gibt es derzeit traurige Nachrichten aus der Tourismusbranche. Wie mgronline berichtet, hat sich die Inanspruchnahme von Bootstouren in der Phang Nga Bucht drastisch verschlechtert. Über 50% weniger Touristen kommen in die Region, ein Rückgang, der sich besonders stark auf die Betreiber von Bootstouren auswirkt.
Am 16. April 2023 wurde in der Hafenanlage ท่าเรือสุระกุล in จังหวัดพังงา deutlich, dass sich die Bootseigner in einer prekären Lage befinden. Der Grund für diese Talfahrt ist eine Kombination aus dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten sowie dem Anstieg der Ölpreise, die die Reisekosten in die Höhe treiben. Das bedeutet für viele, dass weniger Touristen bereit sind, eine Bootstour zu buchen.
Die Realität der Betreiber
Die Situation ist ausgesprochen angespannt. Mehr als 100 Boote müssen im Hafen bleiben, während viele Bootsführer und Tourismusunternehmer dringend nach alternativen Einkommensquellen suchen. Ein schwieriges Unterfangen, bedenkt man die hohen Ausgaben, die gerade in der derzeitigen Zeit auf sie zukommen. Die Managerin der บริษัท เกรียติเจริญชัย 1 จำกัด, นางโชติมนต์ รุ่งแสง, fasst es treffend zusammen: „Die Zahl der chinesischen Touristen ist um über 50% zurückgegangen, und viele Reisende sind zurückhaltend mit ihren Ausgaben.“
Ein immer wiederkehrendes Klagen der Betreiber sind die höheren Flugpreise, die viele potenzielle Gäste davon abhalten, nach Thailand zu reisen. In der Vergangenheit war die Situation ganz anders: Parkplatzengpässe und volle Boote prägten das Bild in der Bucht, wo besonders die beliebten Reiseziele wie เขาตาปู, เขาพิงกัน und เกาะปันหยี stark frequentiert waren.
Die Folgen für die Region
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind spürbar, nicht nur für die Betreiber der Bootstouren, sondern auch für die gesamte Gemeinde. Das plötzliche Verschwinden von Einnahmequellen lässt viele im Stich, und die lokale Wirtschaft leidet unter den schwindenden Zahlungen, die einst aus dem Tourismus kamen. Anfänglich wurden fast alle Hoffnungen auf die Rückkehr internationaler Reisender gesetzt, jetzt müssen sich viele jedoch mit der ehrlichen Realität und dem Kampf um das Überleben auseinandersetzen. Ein gutes Händchen haben und neue Wege finden, wird für die Betreiber von Bootstouren zu einer der wichtigsten Aufgaben der nächsten Monate.
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation in naher Zukunft verbessern wird. Die Hoffnung, dass die Reisebranche wieder zu alter Stärke zurückfindet, ist stark – aber die Herausforderungen sind erheblich.