Kranunfälle in Thailand: Tragödien fordern zahlreiche Opfer!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Zwei tödliche Kranunfälle in Thailand innerhalb von zwei Tagen. Regierungsmaßnahmen und Sicherheitsüberprüfungen folgen.

Zwei tödliche Kranunfälle in Thailand innerhalb von zwei Tagen. Regierungsmaßnahmen und Sicherheitsüberprüfungen folgen.
Zwei tödliche Kranunfälle in Thailand innerhalb von zwei Tagen. Regierungsmaßnahmen und Sicherheitsüberprüfungen folgen.

Kranunfälle in Thailand: Tragödien fordern zahlreiche Opfer!

In den letzten Tagen hat Thailand mit einer tragischen Reihe von Kranunfällen zu kämpfen. Am 14. Januar 2026 kam es zu einem schwerwiegenden Vorfall, als ein Kran auf einen Passagierzug in Sikhio, Nakhon Ratchasima fiel, was zu einem dramatischen Verlust an Menschenleben führte. Auf dem Zug, der in Richtung Ubon Ratchathani unterwegs war, befanden sich 171 Personen. Tragischerweise starben mindestens 32 Menschen, darunter auch internationale Reisende aus Deutschland und Südkorea, während 69 weitere verletzt wurden, teils in kritischem Zustand. Der Vorfall ereignete sich an einer Baustelle für die Hochgeschwindigkeitsbahn, die einem großen Bauunternehmen, der Italian-Thai Development (ITD), anvertraut wurde. Der Zug war mit etwa 120 km/h unterwegs, als der überdimensionale Kran auf die hinteren Waggons krachte und einen Brand auslöste, was die Evakuierung der Passagiere erschwerte. Schäden an dem Zug wurden auf über 100 Millionen Baht (ca. 3,1 Millionen USD) geschätzt, und die Staatsbahn Thailands hat bereits rechtliche Schritte gegen die ITD eingeleitet. Dies berichtet The Thaiger.

Nur einen Tag nach diesem verheerenden Unglück, am 15. Januar, stürzte ein weiterer Baukran auf der Rama II Straße in Samut Sakhon und traf zwei Autos. Hierbei verloren zwei weitere Menschen ihr Leben, und die Rettungsteams mussten die Insassen aus den Fahrzeugen befreien. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Paris Garden Hotels und sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Premierminister Anutin Charnvirakul reagierte umgehend und kündigte die Stornierung von zwei Verträgen mit der ITD an. „Die Sicherheit unserer Bürger hat oberste Priorität“, so der Premierminister.
Die Behörden haben inzwischen begonnen, den Kranführer zu befragen und die Umstände der beiden tragischen Vorfälle zu untersuchen.

Sicherheitsmaßnahmen und rechtliche Konsequenzen

Die schweren Unfälle haben die Diskussion über Sicherheitsprotokolle im Baugewerbe neu entfacht. Der Auftragnehmer ITD sieht sich nun nicht nur rechtlichen Schritten gegenüber, sondern wird auch auf eine schwarze Liste gesetzt. Zudem ordnete die Regierung an, die Sicherheitsvorkehrungen für das gesamte Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt zu überprüfen, da das Unternehmen gegen eine vorherige Sicherheitsanordnung verstoßen hatte. Die Bevölkerung ist aufgerufen, bei solchen Projekten besonders vorsichtig zu sein.

Zusätzlich zu den schrecklichen Vorfällen hat sich das Gesundheitsministerium zu Wort gemeldet und eine Warnung vor gefährlichen PM2.5-Feinstaubwerten ausgegeben, die in mehreren Provinzen alarmierende Werte erreicht haben. Die Bevölkerung, insbesondere Kinder und ältere Menschen, wurde aufgefordert, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken.

Kulturelle Entwicklungen und politische Veränderungen

Die Situation bleibt angespannt, während die Regierung weiterhin nach Klarheit in Bezug auf die Einwanderungsvisa der USA sucht und den Opfern der jüngsten Kranunfälle Unterstützung anbietet. Die königliche Familie hat den Verletzten royale Pflege zugesichert, während die Familien der Verstorbenen finanzielle Unterstützung für die Beerdigung erhalten werden. Die nächsten Schritte der Regierung werden mit Spannung erwartet, insbesondere hinsichtlich der Sicherheit im Bauwesen und der zukünftigen Beziehungen zu internationalen Unternehmen.