Schockierende Kontrollen: Thailändische Firmen unter Verdacht!
Im Jahr 2026 plant Thailands Unternehmensentwicklung strenge Prüfungen ausländischer Investitionen, um Betrug zu verhindern.

Schockierende Kontrollen: Thailändische Firmen unter Verdacht!
In Thailand gibt es zurzeit einen regelrechten Prüfungssturm in der Unternehmenslandschaft. Heute berichtet, dass die Abteilung für Unternehmensentwicklung, unter der Leitung von Herrn Poonphong Nainapakkorn, verstärkt überprüfen wird, ob Thailänder Aktien im Namen von Ausländern halten. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Verhältnisse in einem Markt zu klären, der von vielen als potenziell fragwürdig angesehen wird.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Aktuell existieren in Thailand 778.457 Unternehmen, von denen 121.096 ausländische Investoren an Bord haben. Erstaunliche 97% dieser Firmen, also 117.496 Unternehmen, halten zwischen 0,01% und 49,99% ausländisches Kapital. Besonders in den touristisch geprägten Provinzen wie Phuket, wo sich 109.046 dieser Firmen befinden, zeigt sich die Bedeutung ausländischer Investitionen für die lokale Wirtschaft.
Intensive Überprüfungen stehen bevor
Die Abteilung wird einen besonderen Fokus auf Unternehmen legen, die ausländische Investitionen in Form von Nominierungen haben. Es wird eine gründliche Überprüfung von Buchhaltungs- und Anwaltskanzleien stattfinden, die derzeitals Direktoren oder Aktionäre fungieren. Vor allem in Bezug auf juristische Personen, die Land oder Immobilien besitzen, ist Klarheit gefragt, denn auch hier werden Thailänder oft als Gesellschafter eingesetzt.
Insgesamt scheinen vorläufig 21.459 Unternehmen betroffen zu sein. Dies zeigt, wie ernst die Behörde die Themen der Compliance und Transparenz nimmt. Bei festgestellten Verstößen drohen den Verantwortlichen im schlimmsten Fall Strafen von bis zu drei Jahren Haft oder Geldbußen zwischen 100.000 und 1 Million Baht.
Zusätzlich gab es bereits im letzten Jahr 357 Fälle, die an die Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLO) zur Überprüfung der Finanzströme weitergeleitet wurden. Auch das Finanzamt hat mit 3.634 Fällen ordentlich zu tun, während 11 Unternehmen an die Wirtschaftskriminalitätsbehörde zur rechtlichen Verfolgung übergeben wurden.
Strenge Maßnahmen zur Unternehmensgründung
Ein weiterer Schritt in dem Bestreben, die Integrität des Marktes zu schützen, ist die schärfere Kontrolle bei der Registrierung von Unternehmen. Ab dem 1. Januar 2026 gelten neue Vorschriften, die der Gründung neuer Unternehmen, die zur Täuschung verwendet werden könnten, einen Riegel vorschieben sollen. Der Vergleich zwischen diesem Jahr und dem letzten spricht Bände: Während bis Mitte Februar 2025 noch 549 neue Unternehmen zur Eröffnung eines betrügerischen Kontos registriert wurden, ist diese Zahl heuer nur auf eines gesunken.
Trotz dieser strengen Maßnahmen scheinen sich Betrüger noch immer andere Schlupflöcher zu suchen, wie etwa den Kauf von Unternehmensanteilen von ehemaligen Eigentümern. Die Abteilung behält solche Aktivitäten jedoch genau im Auge, um kriminelles Verhalten schnell zu unterbinden. Unternehmer, die ihre Anteile über Social Media verkaufen, werden ebenfalls gewarnt, vorsichtig zu sein, um nicht Opfer von Betrügern zu werden.
Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Maßnahmen eine klare Signalwirkung zeigen und das Vertrauen in die Unternehmenslandschaft Thailands stärken können.